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Widersprüche live moderieren ist keine Kommunikationsstrategie

Wer eine öffentliche Position revidiert, muss diese Revision vor dem nächsten Medienauftritt klar formuliert haben – nicht erst unter Nachfragedruck im laufenden Interview. Der Fall Pantisano zeigt, wie sich Glaubwürdigkeit durch Häufung von Widersprüchen kumulativ verbraucht, und welche Konsequenzen das für strategische Medienarbeit hat.

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Früher Social-Media-Einstieg kostet messbar Lernfortschritt

Eine Langzeitstudie aus Italien belegt: Früher Social-Media-Einstieg kostet Kinder messbar Lernfortschritt. Für Bildungspolitik und Kommunikationsverantwortliche stellt sich die entscheidendere Frage, wie institutionelle Akteure auf solche Befunde vorbereitet reagieren – und warum reaktive Pressestellen die Deutungshoheit verlieren.

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Öffentliche Bedingungen schließen den Ausweg, den man später braucht

Öffentlich formulierte Bedingungen engen den eigenen Handlungsspielraum ein – das zeigt der Iran-Konflikt ebenso wie viele Unternehmenskonflikte. Wer eine Position kommuniziert, bevor intern Konsens über Rückzugsoptionen besteht, produziert eine zweite Krise: eine Glaubwürdigkeitskrise, die schwerer zu managen ist als die ursprüngliche Sachfrage.

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Wenn eine Branche gegen den Trend wächst: Was der Rüstungsboom für Führungskräfte bedeutet

In einer Zeit, in der der deutsche Arbeitsmarkt mit steigenden Arbeitslosenzahlen kämpft, sticht die Rüstungsindustrie als Ausnahme hervor. Unternehmen wie Rheinmetall und Hensoldt expandieren, während andere Branchen schrumpfen. Doch was bedeutet dieser Rüstungsboom für Führungskräfte? Welche spezifischen Kompetenzen sind gefragt, um in einem so regulierten und politisch aufgeladenen Umfeld erfolgreich zu sein? Die Notwendigkeit, komplexe öffentliche Beschaffungsprozesse zu verstehen und die eigene Kommunikation zu schärfen, wird immer wichtiger. Mehr darüber, wie sich die Talentströme verändern und welche Chancen sich für Managerinnen und Manager in dieser dynamischen Branche ergeben.

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Expertenpositionierung braucht Belege, die Leser selbst prüfen können

Expertenpositionierung braucht Belege, die Leser selbst prüfen können. Roland Tichy hat Philipp Mattheis als neuen Korrespondenten in Bangkok engagiert, um täglich Einordnungen zu asiatischen Märkten und Wall Street zu liefern. Die Ankündigung zeigt, wie wichtig überprüfbare Belege sind, um Vertrauen zu schaffen. Statt vager Titel werden konkrete Erfolge und Erfahrungen genannt, die die Expertise von Mattheis untermauern. Diese strategische Kommunikation ist entscheidend, um das Publikum von Anfang an zu überzeugen. Erfahren Sie, wie Sie ähnliche Fehler bei der Einführung neuer Experten vermeiden und Glaubwürdigkeit aufbauen können – bevor die erste Welle an Berichterstattung beginnt.

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Deutsche Bahn: erster Gewinn seit sieben Jahren – und die Frage, wem er gehört

Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder schwarze Zahlen im Kerngeschäft geschrieben. Mit rund 960 Millionen Fahrgästen, einem Rekordwert, und gestiegenen Kraftstoffpreisen, die Pendler in den Nahverkehr drängten, stellt sich die Frage: Wem gehört dieser Erfolg? Die mediale Aufarbeitung zeigt, wie entscheidend die Deutungshoheit über den eigenen Erfolg ist. Während externe Faktoren oft im Vordergrund stehen, bleibt die Herausforderung, die eigene Handlungskette klar zu kommunizieren. Ein erster Gewinn kann ein Wendepunkt in der Reputationsarbeit sein – vorausgesetzt, er wird richtig erzählt.

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Wirtschaftsjournalismus für alle – oder doch nur für Eingeweihte?

Der Wirtschaftsjournalismus steht vor einem Dilemma: Während er sich an die breite Öffentlichkeit richten möchte, schreibt er oft an dieser vorbei. Themen wie Quartalszahlen und Lohnnebenkosten interessieren vor allem Führungskräfte und Brancheninsider. Doch es gibt Auswege! Personalisierung könnte der Schlüssel sein, um komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge greifbar zu machen. Eine dänische Befragung zeigt, dass Wirtschaftsjournalisten ihr Publikum als Informationsempfänger sehen, nicht als Gesprächspartner. Wie können Führungskräfte diese Lücke nutzen und ihre Geschichten so erzählen, dass sie ein breites Publikum erreichen? Wie gute Medienarbeit und menschlich fassbare Geschichten den Wirtschaftsjournalismus revolutionieren könnten.

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